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22.05.2017: Schienenersatzverkehr über die K20n?

Die CDU möchte, dass die Busse während der sechs­wö­chi­gen Strecken­sper­rung zwischen Wupper­tal und Düssel­dorf in den Sommer­fe­rien nicht über die Hochstraße fahren.

Trotz der vorhan­de­nen Umgehungs­straße K20n rollt nach wie vor viel Verkehr über die Hochstraße in Gruiten – sehr zum Ärger der Anwoh­ner, die immer wieder von Beinahe-Unfäl­len berich­ten. Während der Oster­fe­rien war die Situa­tion noch angespann­ter, da der Schie­nen­er­satz­ver­kehr der S8 ebenfalls über die Hochstraße abgewi­ckelt wurde.

„Das sonst sehr hohe Fahrgast­auf­kom­men der S‑Bahn-Linie 8 erfor­derte eine Vielzahl Busse, um die Pendler und andere Reisende zu trans­por­tie­ren“, so der CDU-Frakti­ons­vor­sit­zende Jens Lemke, der selbst in Gruiten wohnt. „Für die Anwoh­ner bedeu­tete dies eine hohe Lärmbe­las­tung. Außer­dem kam es immer wieder zu kriti­schen Situa­tio­nen, da die Straßen wegen der Straßen­bäume schlecht einseh­bar ist.“

In den Sommer­fe­rien ist die Bahnstre­cke zwischen Wupper­tal und Düssel­dorf erneut gesperrt – und das gleich sechs Wochen lang. Die CDU bittet die Verwal­tung daher, mit der zustän­di­gen Verkehrs­ge­sell­schaft Gesprä­che zu führen – mit dem Ziel, dass der Schie­nen­er­satz­ver­kehr künftig über das überört­li­che Straßen­netz – also beispiels­weise die K20n – abgewi­ckelt wird. „Diese Straßen sind verkehrs­tech­nisch weitaus besser geeig­net, den vermehr­ten Busver­kehr (Schie­nen­er­satz­ver­kehr) aufzu­neh­men und sicher abzuwi­ckeln“, so Lemke.

Die Verwal­tung soll den Haupt- und Finanz­aus­schuss über das Ergeb­nis der Gesprä­che infor­mie­ren, damit der Rat gegebe­nen­falls noch vor der Sommer­pause eine Entschei­dung treffen kann.

Quelle: TME

Die Bäume machen die Hochstraße unüber­sicht­lich. Foto: TME

 

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