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25.04.2018: Bürgerinformation der CDU Ratsfraktion zur Verkehrsentwicklungsplanung; Verkehrssituation in der Haaner Südstadt

Liebe Anwoh­ne­rin­nen und Anwohner,

heute hat sich der Rat der Stadt Haan mit großer Mehrheit dafür ausge­spro­chen, dass die Martin-Luther-Str. und die Turnstraße zukünf­tig die Funktion der Kreis­straße (K5) überneh­men sollen.

Das bedeu­tet, dass die Turnstraße in ihrer Fahrt­rich­tung gedreht und zukünf­tig von der Itter­tal­straße in Richtung Kaiser­straße befah­ren wird. Gleich­zei­tig wird die Martin-Luther-Str. zwischen Bismarck Str. und Turnstraße zur Einbahn­straße in Richtung Süden.

Im Rahmen der Erstel­lung des Verkehrs­ent­wick­lungs­plans hatte das beauf­trage Gutach­ter­büro drei Varian­ten vorge­schla­gen. Der Kreis und die Bezirks­re­gie­rung Düssel­dorf, diese ist die überge­ord­nete Behörde, haben klar formu­liert, dass keine alter­na­tive Straßen­füh­rung gesehen wird.

Den derzei­ti­gen Zustand bezeich­nete die Bezirks­re­gie­rung als nicht hinnehm­bar.
Damit blieb für den Rat der Stadt nur die Zustim­mung zur verblei­ben­den Variante 3, da andern­falls eine Anord­nung durch die Bezirks­re­gie­rung erfolgt, die der Stadt Haan keiner­lei Mitspra­che­mög­lich­keit mehr einräumt. Dies wurde in der Sitzung des Haupt- und Finanz­aus­schus­ses der Stadt Haan in der letzten Woche so von Landrat Hendele bestätigt.

Die CDU-Fraktion zeigt sich sehr erfreut, dass der Kreis bei dieser Sitzung großes Entge­gen­kom­men bzgl. der Abspra­che bei der Planung und der Erneue­rung bauli­cher Neben­an­la­gen (wie z.B. der Bürger­steige) gezeigt hat. Auf diese Weise werden Arbei­ten vom Kreis auf dessen Kosten übernom­men, für die sonst die Stadt Haan in erheb­li­chem Umfang aufkom­men müsste.

Von beson­de­rer Bedeu­tung ist für die CDU-Fraktion die Zusage des Kreises, Tempo 30 bis zum Abschluss der Maßnahme zu dulden. Dies ist nach unserer Auffas­sung eine sinnvolle Maßnahme zum Schutz der Anwoh­ner vor Lärm; durch die Einbahn­stra­ßen­re­ge­lung läuft der Verkehr zudem geräusch­är­mer, da Brems,- und Anfahr­ge­räu­sche minimiert werden. Auch wird der Verkehr zukünf­tig annähernd gleich auf die beiden Äste der der Kreis­straße verteilt.

Die immer wieder verbrei­tete Behaup­tung, man könne den LKW-Verkehr auf der Martin-Luther-Str. ausschlie­ßen, wurde von der Bezirks­re­gie­rung, dem Kreis, der Stadt und dem Gutach­ter als utopisch und recht­lich (auch nicht durch das Aufstel­len von LKW-Verbots­schil­dern) nicht möglich zurück­ge­wie­sen. Die Bezirks­re­gie­rung hat auf die überört­li­che Verkehrs­funk­tion der Martin-Luther ‑Str. deutlich hinge­wie­sen. „Beson­dere Gründe“, unter denen ein LKW-Verbot ausge­spro­chen werden könnte, sehen die o.g. Behör­den sowie der Gutach­ter nicht.

Durch Tempo 30 und die Beibe­hal­tung der Parkmög­lich­kei­ten am Fahrbahn­rand, wird die Martin-Luther-Straße insge­samt unattrak­ti­ver für den LKW-Verkehr. Daher wird sich die CDU-Fraktion im weite­ren Verfah­ren für Tempo 30 auf den betrof­fe­nen Straßen aussprechen.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfü­gung. Errei­chen können Sie uns auch per Mail unter fr@cdu-haan.de.

Mit freund­li­chen Grüßen
CDU Ratsfrak­tion Haan

gez.
Jens Lemke
CDU Frakti­ons­vor­sit­zen­der

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